Feierliches Gebet zu 40 Jahre AGCK Schweiz, 10 Jahre Charta Oecumenica

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK hat ihren 40. Geburtstag mit einem Gottesdienst am 28. August in Luzern gefeiert. Die Verantwortlichen und ihre Gäste dankten für die Früchte der Zusammenarbeit und baten um den Segen für die Zukunft.

Eine grosse Gemeinde traf sich bei strahlendem Wetter zu dieser Feier. Gestaltet wurde sie von den Präsidiumsmitgliedern der AGCK. Die Präsidentin, Reverend Adèle Kelham, ermutigte in der Predigt, sich auf die neuen Wege Gottes zur Einheit einzulassen.

Grussworte sprachen Pfarrer David A. Weiss, Synodalratspräsident der reformierten Landeskirche Luzern und Bischofsvikar Rudi Heim. Bischof Ivo und Pfarrer Eduard Wildbolz berichteten von den Anfängen der AGCK.

Die Mitte des Gottesdienstes bildete die Vitrail; diese besteht aus kleinen Glasplatten in verschiedenen Farben und einem Metallrahmen. Die Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kirchen setzten die Glasplättchen in den Rahmen als Symbol der Einheit in Verschiedenheit. Dazu sang der Chor das eigens gestaltete Vitrail-Lied.

Der ‚Ökumenische Chor Freiburg’ erhielt ausserdem das Oecumenica Label’ für vorbildliche Ökumene überreicht. Musikalisch wurde die Feier von Christina Kunz, Orgel, dem Vokalensemble Baar (Dirigentin Anita Schweizer) und Dr. Etienne Muanasaka, byzantinischer Gesang, mit getragen. Die Kollekte wurde für das ökumenische Projekt PASCA in Südafrika aufgenommen.

Anschliessend fand ein Apéro statt. Hier trafen sich auch viele ehemalige Engagierte wieder.

Die AGCK hat die ökumenische Feier zum Jubiläum in einer Broschüre zusammengestellt mit Informationen zur Ökumene auf nationaler Ebene. Diese werden an die Gemeinden abzugeben als Zeichen der Ermutigung.

Christiane Faschon

Weitere Informationen:

Bilder: 40 Jahre AGCK-CH Gottesdienst in Luzern


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Gedanken zur Ökumene

Sue Szymanski

«Ecumenism for me as a nurse: I am lucky and privileged to experience ecumenism everyday at work in the EMS (Care Home for the Elderly) with the residents during the last part of their earthly journey. Most of the residents have Alzheimers Disease but despite short-term memory loss they do remember things from childhood, so their religious rituals stay with them. It is so special to see their eyes light up during the ecumenical service, (when we sometimes wonder if they have understood anything), and they join in the ‘Our Father’ prayer. Helping my neighbour in his or her spirituality is ecumenism for me.»

Sue Szymanski, Anglican Church