«Dies ist gute Ökumene»

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz verleiht neu ein Label für gute Ökumene. Um geeignete Projekte zu prüfen, ist neu eine Kommission eingesetzt worden.

Ende August hat die Kommission für das Oecumenica-Label der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz ihre Arbeit aufgenommen.

Mitglieder sind:

  • Hermann Battaglia, freischaffender Kommunikationsfachmann. Reformiert.
  • Marielouise Gubler: Theologin, Dozentin. Katholisch.
  • Paul Schneider, Arzt, ehemaliges SEK-Ratsmitglied. Reformiert.

Zum Präsidenten der Label-Kommission wurde Hermann Battaglia gewählt.

«Ökumene besteht nicht nur aus Konferenzen und Erklärungen. Sie lebt in konkreten Projekten vor Ort: Gemeinsame Gottesdienste oder Einsatz für Kinder und alte Menschen, Anstrengungen zum Schutz der Schöpfung oder ökumenische Zeiten der Stille in einer alten Kirche. Das neue Oecumenica-Label macht Projekte bekannt und ermutigt zur Nachahmung: Dies ist gute Ökumene.»
Pfr. Ruedi Heinzer, Präsident AGCK

Das Oecumenica-Label hilft, ökumenische Projekte bekannt zu machen. Es zeigt, was gemeinsam möglich ist und dass Ökumene in unserem Land lebt.

Die AGCK will ausserdem mit dem Label die ökumenischen Leitlinien der «Charta Oecumenica» bekannt machen. «Ziel ist es, Kirchen zu zukunftweisenden Schritten zu ermutigen, zu Zusammenarbeit und gemeinsamem Gebet trotz traditioneller Verschiedenheit», erklärt der Präident der AGCK, Pfarrer Ruedi Heinzer.


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