Bibeltexte in französischer Gebärdensprache

Menschen, die schwer oder gar nicht hören, können einer Bibel-Lesung nicht folgen. Ein ökumenisches Projekt der Schwerhörigenseelsorger in der Romandie hat darum Übertragungen in die französische Gebärdensprache erstellt. Das Präsidium der AGCK.CH hat das Projekt der Gehörlosenseelsorgerorganisation GOEDARDS mit dem Oecumenica-Label für vorbildliche Ökumene ausgezeichnet. Die Übergabe der Urkunde erfolgte am 1. April 2017 in Genf.

Bibeltexte sichtbar gemacht

Zu Beginn stand 2007 die Übertragung des Lukas-Evangeliums einer internationalen frankophonen Gruppe in die französische Gebärdensprache. Seither setzen die Seelsorger und Seelsorgerinnen in der Westschweiz die Arbeit fort. Sie stützen sich dabei auf die Vorgaben der Schweizerischen Bibelgesellschaft und die Übersetzungskriterien des Weltbundes der Bibelgesellschaften.

Als DVD sind bereits erschienen (und auf der Homepage) :

·         das Lukasevangelium,
·         das Buch Jonas,
·         Genesis 1-11,
·         ein Lexikon: Gewisse Ausdrücke wie „Abraham“, „apôtres“ (Apostel), „Hérode“ „Jean le Baptiste“ (Johannes der Täufer), „foi“ (Glaube) und viele mehr müssen eine originelle Interpretation finden.

In Vorbereitung befindet sich ein ökumenisches Lektionar A, B und C.

Warum eine Bibelübersetzung in Zeichensprache ?

In unserer Gesellschaft tritt die visuelle Information vermehrt an die Stelle der Lektüre; sie ist eine Hilfe für alle, die nicht unbedingt lesen möchten. Zudem ist die Übertragung ein Brückenschlag zwischen den Gehörlosen und den Normalhörenden. Die Filme sind mit Untertiteln sowie einer Off-Stimme versehen – so können alle dem Bibeltext folgen und dem Ausschluss der gehörlosen Menschen entgegenwirken. Pfarrerin Anne-Lise Nerfin berichtet: „Diese Menschen stehen am Rand der Gesellschaft und der Kirche. Ihre Begeisterung für diese religiöse Arbeit berührt mich tief. Alle haben ihre Ressourcen eingebracht für diesen wichtigen Schritt zur Gemeinschaft in der Kirche“.

Die Labelkommission hat das Projekt eingehend geprüft. Die Kriterien zur Verleihung sind erfüllt. Allerding stehen nur die römisch-katholische und reformierte Kirche hinter dem Projekt, nicht wie gefordert drei Kirchen. Andere Kirchen verfügen aber nicht über Spezialseelsorgen. Der Brückenschlag mit Christinnen und Christen anderer Konfessionen erfolgt daher individuell, weil er institutionell nicht möglich ist.

Informationen

Die Filme der Übersetzungen
Begründung der Label-Kommission

Auskunft

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Dr. Paul Schneider, Mitglied der Label-Kommission
Anne Durrer, Generalsekretärin der AGCK.CH .CH
Kriterien für das Oecumenica-Label

Ausweitung der Taufanerkennung

Am 21. April 2014 feierte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK CH die Erneuerung und Ausweitung der Taufanerkennung unter ihren Mitgliedkirchen. Die Feier fand in Riva San Vitale TI statt. Der unterzeichnete Text mit Kommentaren wurde in einer Broschüre veröffentlicht.

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Ökumenisches Gebetbuch

Zum 100. Geburtstag der «Gebetswoche für die Einheit der Christen» 2008 ist die dritte Ausgabe des ökumenischen Fürbittkalenders im Januar erschienen. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK ist Mitherausgeberin.

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SchöpfungsZeit

Die Charta Oecumenica setzt sich für die Bewahrung der Schöpfung ein. Unter Kapitel 9, «Die Schöpfung bewahren» heisst es:

«Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur. Aber wir sehen mit Schrecken, dass die Güter der Erde ohne Rücksicht auf ihren Eigenwert, ohne Beachtung ihrer Begrenztheit und ohne Rücksicht auf das Wohl zukünftiger Generationen ausgebeutet werden.

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Gemeinsam Ostern feiern

2010, 2011 und 2014 fallen die Ostertermine der West- und Ostkirchen zusammen.

Die AGCK Zürich hat für ihre Mitgliedkirchen und für die AGCK Schweiz die Broschüre "Ostern 2010. Handreichung für Gemeinden zum gemeinsamen Osterfest der West- und Ostkirchen am 4. April 2010“ erarbeitet.

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L’Ecole de la Parole en Suisse romande

Das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK hat im April der ‚Ecole de la Parole en Suisse romande’ der Schule des Wortes Gottes, das Oecumenica-Label verliehen.

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Oecumenica Label

Was ist das Oecumenica-Label der AGCK?

Das Oecumenica-Label ist ein nationales Gütesiegel für beispielhafte ökumenische Arbeit. Es besteht aus einer Urkunde, einem Logo, also einem Markenzeichen, das für die Kommunikation eines ausgezeichneten Projekt verwendet werden darf, und aus einem Eintrag auf der Webseite der AGCK.

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Taufanerkennung ausweiten

Die Plenarversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK hat am 21. Oktober entschieden, eine Arbeitsgruppe zum Thema Ausweitung der Taufanerkennung der Landeskirchen von 1973 einzusetzen.

Grundlage der Arbeit ist ein Gutachten von Prof. Urs von Arx. Dieser hat den aktuellen Stand der Mitgliedkirchen der AGCK ermittelt. ‚Das Gutachten zeigt, dass eine Überarbeitung der Erklärung der Landeskirchen von 1973 auf der Grundlage der Magdeburger Erklärung 2007 in Deutschland sinnvoll ist. Weiter haben Abklärungen ergeben, dass eine solche Erklärung eine solide theologisch-pastorale Grundlage braucht’, erklärt Bischof Vitus, Präsident der AGCK.

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Bettagsgebet

Damit die Einheit von Christinnen und Christen immer wieder neu erlebbar wird, bittet die Arbeitsgemeinschaft der Kirchen in der Schweiz darum, das gemeinsame Gebet am Eidgenössischen Dank- Buss- und Bettag oder in einem angrenzenden Gottesdienst in die Liturgie aufzunehmen.

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Zusätzliche Informationen