Neue katholische Präsidiumsmitglieder
Im Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen der Schweiz AGCK haben im November 2007 zwei neue römisch-katholische Mitglieder Einsitz genommen, delegiert von der Schweizer Bischofskonferenz:
- Mgr Vitus Huonder, Bischof von Chur, ist nach dem altersbedingten Rücktritt von Bischof Amedée Grab Mitglied geworden.
- Weihbischof Pierre Farine von Lausanne, Genf und Freiburg tritt die Nachfolge an von Mgr Pierre Burcher, der zum Diözesanbischof von Reykjavik, Island geweiht wurde.
Das zwölfköpfige Präsidium der AGCK wird geleitet von Pfarrer Ruedi Heinzer, Mitglied des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds und von Pfarrer Stefan Gisiger, Generalsekretär des Bundes der Baptisten in der Schweiz, Vizepräsident.
Präsidiumsmitglieder sind ausserdem Pfarrer Thomas Wipf, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds, Bischof Fritz-René Müller von der christkatholischen Kirche, Bischof Dr. Patrick Streiff von der Evangelisch-methodistischen Kirche, Kommissär Kurt Burger, Heilsarmee, Pfarrer Harald Möhle, Evangelisch-Lutherische Kirche und Vizepräsident des Bundes Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (BELK), Bischof Makarios von Lampsaque, Orthodoxe Diözese der Schweiz des ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel und Pfarrer Milutin Nicolic, Serbisch-orthodoxe Gemeinde. Reverend Adèle Kelham vertritt die Anglikanische Kirche. Generalsekretärin ist Christiane Faschon.
Die AGCK ist die national tätige ökumenische Plattform der Schweiz. Sie hat zur Zeit zehn Mitgliedkirchen. Die als Verein konstituierte AGCK wurde am 21. Juni 1971 gegründet.
Sie ist assoziiertes Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf und arbeitet mit den Arbeitsgemeinschaften der Christlichen Kirchen in Europa zusammen. Alle Mitgliedkirchen haben am 23. Januar 2005 in St. Ursanne die Charta Oecumenica unterzeichnet.
Christiane Faschon, Generalsekretärin
Quelle: AGCK, 19.12.2007
