Ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen 09

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz wurde dieses Jahr beim Versand der Prospekte für die Unterlagen zur ökumenischen Gebetswoche nicht konsultiert. Buchhandlungen haben die Prospekte einfach kommentarlos Werbesendungen beigelegt.

Pfarreien, Kirchgemeinden und Gemeinden Ihrer Kirchen waren bisher gewohnt, mit einem Begleitbrief der AGCK und einem eigenen Versand zum Bestellen der Gebetswoche-Materialen eingeladen zu werden. Die Gefahr besteht, dass die Gebetswoche wegen dieser Unregelmässigkeit da und dort vergessen gehen könnte.

Sie können die Materialien, die von der deutschen ACK im Auftrag des Vatikans und der Konferenz Europäischer Kirchen KEK erarbeiteten wurden, bei folgenden Buchhandlungen bestellen:

Das Plakat kostet ca. SFR 4.–; die Arbeitsmappe mit CD, ca. SFR 18.–; das Textheft ca. SFR 5.–.

(Pfarrer Ruedi Heinzer, Präsident)


Schweizer Projekt für die Spenden – Das Zürcher Lehrhaus

Die Charta Oecumenica und die Schlussbotschaft von Sibiu fordern Christinnen und Christen zu einem vertieften Dialog mit dem Judentum und dem Gespräch mit dem Islam auf. Das Zürcher Lehrhaus ist dem Gespräch zwischen jüdischen, christlichen und muslimischen Menschen verpflichtet. Es ist ein Ort, an dem sich Muslime, Christen und Juden begegnen, um miteinander und voneinander zu lernen. Auf diese Weise wird auch zum Dialog innerhalb der je eigenen Glaubensgemeinschaft angeregt und der interkulturelle Austausch gepflegt. Jede Spende trägt dazu bei, dass dieses Lernen nachhaltig geschehen kann.

(Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz)

Gedanken zur Ökumene

Eduard Wildbolz

«Ökumene ist ein Wartesaal, in welchem die Wartenden darauf warten, dass die anderen den ersten Schritt auf die Einheit hin tun…..aber auch die Charta Oecumenica, die 2011 10 Jahre alt wird. Dort heisst es: "Die Kirchen müssten in allen Dingen gemeinsam handeln, abgesehen von solchen, in denen tiefe Unterschiede der Überzeugung sie zwingen, für sich allein zu handeln." Und das haben die Mitgliedkirchen der AGCK Schweiz alle unterschrieben.»

Pfarrer Eduard Wildbolz, Kirchlindach/BE, früher Sekretär der AGCK